Ausrüstung für den Schneesport

Für den Schneesport benötigt man wie bei anderen Outdoor-Sportarten eine spezielle Ausrüstung. Doch nicht alles was gut zu gebrauchen ist, ist absolut erforderlich und muss gleich für die erste Woche im Schnee angeschafft werden!

Im Folgenden findet Ihr einige Hinweise zur Ausrüstung für einen nervenschonenden Skitag. Der erhöhte Puls soll von der körperlichen Anstrengung ausgelöst werden und nicht durch fehlende Ausrüstung. Ärgerlich, wenn der allererste Skitag mit fehlenden Handschuhen beginnt oder vorzeitig beendet wird, weil der Helm fehlt oder die doppelten Wollsocken schon nach den ersten Kurven Blasen verursacht haben.

Dinge, die aus unserer Sicht zwingend eingepackt/angezogen werden sollten, haben wir mit einem Ausrufezeichen versehen. Am Ende geben wir auch Tipps, was Ihr vermeiden solltet.

Wir empfehlen grundsätzlich das Tragen von Helmen und Protektoren. Kinder und Jugendliche haben auf Veranstaltungen des Ski-Klub Münsters Helmpflicht. Ebenso werden die No-Gos nicht toleriert.

Mit diesem Beitrag geben wir keine Kaufberatung und auch keine Kaufempfehlung. Viel Material lässt sich bei Freunden oder im Fachgeschäft leihen. Auch über die üblichen Discounter kann der Einstieg in den Schneesport günstig gestaltet werden. Details dazu stehen im Abschnitt zum Materialverleih.

Inhaltsverzeichnis

Empfehlungen

No-Gos

Materialverleih


Empfehlungen

Kopf

  • Helm
  • Sonnenbrille
  • Schneebrille
  • Labello
  • Sonnencreme

Helm

Der Helm schützt Euch bei Stürzen. Für Kinder, die auf Tour mit dem Ski-Klub sind, besteht Helmpflicht.

Sonnenbrille

Bei schönem Wetter schützt die Sonnenbrille die Augen vor der Sonne und dem reflektierenden Schnee.

Schneebrille

Schlechtes Wetter wie Schneefall führt häufig dazu, dass die Sonnenbrille gegen die Schneebrille getauscht wird. Je nach Größe der Sonnenbrille und Fahrstil/-geschwindigkeit (Fahrtwind, tränende Augen) ist das Tragen einer Schneebrille auch bei gutem Wetter sinnvoll. Kein Schneesportler ist beleidigt, wenn ihr bei strahlendem Sonnenschein auf dem Gletscher Eure Brille beim Plausch am Pistenrand nicht absetzt. Seid gut zu Euren Augen, schützt sie vor Sonne und Schnee und lasst die Brille auf.

Labello

Zum Schutz der Lippen bietet sich ein Labello mit UV-Schutz an.

Sonnencreme

Aufgrund der Höhe und der reflektierenden Wirkung des Schnees empfehlen wir den Einsatz von Sonnencreme. Für empfindliche Haut empiehlt sich eine Sorte speziell für Allergiker.


Hals

  • Buff/Schal

Buff / Schal

Je nach Kragen der Jacke und Wetterbedingungen empfiehlt sich das Tragen eines Buffs oder Schals.


Oberkörper

  • Skihandschuhe
  • Handgelenksschoner
  • Jacke
  • Funktionsunterwäsche
  • Rückenprotektor

Skihandschuhe

Zum Schutz vor Kälte und Verletzungen bei Stürzen trägt der Schneesportler Handschuhe. Je nach Wetter, Jahreszeit usw. können dicke oder dünnere, Fäustlinge oder Fingerhandschuhe zum Einsatz kommen.

Handgelenksschoner

Handgelenkschoner schützen die Handgelenke bei Stürzen vor Verletzungen und werden häufig von Snowboardern getragen.

Jacke

Die Jacke sollte möglichst wind- und wasserfest sein. Ski- und Snowboarsjacken werden aus atmungsaktiven Materialien gefertigt.

Funktionsunterwäsche

Als Unterwäsche empfiehlt sich Funktionsunterwäsche, die Feuchtigkeit gut abtransportiert und schnell trocket.

Rückenprotektor

Der Rückenprotektur schützt bei Stürzen den Rücken.

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Beine

  • Hose
  • Knieschoner
  • Crashpant
  • Funktionsunterwäsche

Hose

Die Hose sollte wie die Jacke möglichst wind- und wasserfest sein.

Knieschoner

Beim Sturz über die Frontside fallen Snowboardfahrer häufig auf die Knie und Handgelenke. Die Knieschoner schützen dabei die Knie. Neben dem Schutz beim Sturz erlaubt Knieschoner auch ein komfortableres knien.

Crashpant

Die Crashpant schütz die Hüfte und das Gesäß. Die Crashpant wird häufig von Snowboardern getragen.

Funktionsunterwäsche

Hier gilt das gleiche wie für Funktionsunterwäsche am Oberkörper.

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Füße

  • Schneesportsocken
  • Schuhe
  • Ski + Stöcke / Snowboard

Schneesportsocken

Gut sitzende Socken verhindern Durckstellen und Blasen. Dickere Socken bedeuten nicht automatisch wärmere Füße.  Das Zusammenspiel aus Socken und Schuhen muss stimmen.

Schuhe

Skischuhe können zu Beginn gerade für Anfänger und/oder Kinder  geliehen werden. Auch bei Leihschuhen sollte kein Kompromiss bei der Passform gemacht werden.

Ski + Stöcke / Snowboard

Gerade Ski und Snowboard können gut geliehen werden.

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No-Gos

Fahrradhelm

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Helm, der für das Farradfahren entwickelt wurde. Beim Schneesport werden entsprechend Helme getragen, die für den Schneesport entwickelt wurden. Kein Helm vorhanden, dann den Abschnitt über Materialausleihe lesen und für ein paar Euros leihen. Wie heißt es so, schön: Safety first, second and third!

Wollsocken

Der Fuß steckt in den Socken, der Socken im Schuh und der Schuh verbindet Dich über die Bindung mit Deinem Sportgerät. Um Deine Füße und Schienenbeine nicht unnötig zu belasten (Reibung am Schienenbein im Skischuh, Druckstellen und/oder Blasenbildung bei Faltenbildung, zieh Dir Skisocken an. Eine ordentliche Skisocke trägt enorm zur Reduzierung des Stresslevels bei.

Mehrere Socken übereinander

Das Zwiebelprinzip gilt nicht für Skisocken. Durch die zusätzlichen Schichten erhöht sich die Gefahr der Druckstellen und Blasenbildung. Zudem gilt nicht, dass mehrere Socken übereinander auch mehr wärmen.

Jeanshose

Schneesport ist eine Outdoor-Sportart und Schnee besteht aus Wasser. Eine Jeanshose isoliert nicht gut gegen Kälte und schützt nicht gut gegen Nässe. Nach einem frühen Sturz zu Beginn des Skitags diesen dann mit einer nassen Hose zu verbringen, macht keinen Spaß.

Keine Handschuhe

Ohne Handschuhe sollte nicht gefahren werden. Das Verletzungsrisiko ist zu hoch. Schneekristalle sind sehr scharfkantig und könne zu Schnittverletzungen führen.

Kurze Hose

In kurzer Hose sollte nicht gefahren werden. Das Verletztungsrisiko ist zu hoch. Schneekristalle sind sehr scharfkantig und könne zu Schnittverletzungen führen.

T-Shirt

Im T-Shirt sollte nicht gefahren werden. Es sei denn Du trägst eine Jacke darüber. Das Verletztungsrisiko ist zu hoch. Schneekristalle sind sehr scharfkantig und könne zu Schnittverletzungen führen.

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Materialverleih

Für den erst Start im Schnee – egal ob Snowboard, Ski oder Langlauf – muss der Anfänger nicht die komplette Ausrüstung kaufen. Viel lässt sich im , wenn man einen gewissen Abstrich bei der Passform und Optik in Kauf nimmt, im Familien- und Freundeskreis auch  leihen.

Gerade Helm, Schuhe, Ski und Stöcke und Snowboard lassen sich in den Skigebieten hervoragend leihen und reduzieren so das Reisegepäck. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender, Vorteil des Leihens vor Ort ist die Möglichkeit, das Material im Bedarfsfall zu tauschen. Sprich der Schuh zwickt oder der Ski ist zu lang, kein Problem. Nach dem Skitag noch schnell in den Verleih und die Schuhe oder die Ski tauschen.

Das Leihen von Material ist auch in den Skihallen möglich. Teilweise bieten diese auch Jacken und Hosen an.

Erste Anschaffungen sollten Handschuhe, Jacke, Hose und Socken sein. Aufgrund der Sicherheit ist ein gut sitzender Helm und eine Schneebrille eine sinnvolle Anschaffung. Für Snowboarder empfiehlt sich auch die Anschaffung von Protektoren. Gerade die Crashpant und Knieschoner steigern die Freude über die ersten Kurven, wenn die Knie eben nicht blau gefärbt und der Hintern nicht verbeult ist.

Für den Anfang lohnt sich auch ein Blick auf die Ware beim Discounter. Gerade zu Beginn der Wintersaison gibt es bei Aldi, Lidl, Tchibo und Co.  Angebote von Schneebrillen, Socken usw. Gerade für Kinder, die eh noch wachsen und ihre Leidenschaft für den Schneesport entdecken, ist dies eine günstige Variante.

Bei Ausgewachsenen und/oder Vielfahren lohnen sich auch teurere Anschaffungen. Die Erfahrung zeigt dann doch, dass Qualität einen gewissen Preis hat und die Jacken, Hosen, Socken usw. aber damit auch eine oder mehr Saisons länger halten.

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