Märchenhafte Langlauftage in Seefeld

Bei reichlich Schnee und in bestens präparierten Loipen frönten 15 Langläufer des Ski-Klubs Münster in Seefeld wahlweise eine oder zwei Wochen lang ihrem Sport. Am Samstag (21. März) kehrte die Gruppe aus dem immer noch unter einer dicken Schneedecke liegenden Tiroler Wintersportort zurück.

Nach sonnigem Start fielen bis zur Mitte der ersten Woche des Aufenthalts über 40 Zentimeter feinsten Pulverschnees vom Himmel, die das Langlaufen zum reinsten Vergnügen machten. Fünf Neueinsteiger fanden schnell Gefallen an der Fortbewegung auf den schmalen Langlaufskiern. Unter der Anleitung eines Übungsleiters des Ski-Klubs feilten sie engagiert an ihrer Technik und erarbeiteten sich so die Grundlagen für die ersten längeren Touren. Dabei lernte die Gruppe die Farbenlehre der Loipenmarkierungen von blau (leicht) über rot (mittelschwer) bis schwarz (schwer) kennen. Zum Abschluss der Woche ging es problemlos bei herrlichstem Pulverschnee über die schwarze Loipe hinauf auf die Wildmoosalm und wieder hinunter nach Seefeld.

Reichlich Abwechslung bot das rund 260 Kilometer umfassende Loipenangebot der Olympiaregion Seefeld auch den “alten Hasen”. Gelaufen wurde in der ersten Reisehälfte überwiegend in der klassischen Technik, dem Diagonalschritt. In der zweiten Woche stand mit dem Skating die flottere Variante des Skilanglaufs auf dem Programm. Jetzt ließ sich vermehrt die Sonne blicken und es wurde wärmer. An den perfekten Langlaufbedingungen änderte sich dank der kalten Nachttemperaturen aber nichts.

Während der erstmals von der Olmypiaregion Seefeld orgsnisierten Stammgästewoche nahmen einige Reiseteilnehmer an einem Wettbewerb im Eisschießen teil. Und dies mit Erfolg: Bei der Siegerehrung wurden sie als Drittplatzierte geehrt. Als Lohn für die Mühen überreichte der Direktor der Tourismusverbands, Markus Graf, jedem der erfolgreichen Teilnehmer einen Korb mit Spezialitäten aus der Region.

Als sehr gute Gastgeber erwiesen sich auch bei der 18. Ski-Klub-Fahrt nach Seefeld die Familie Hiltopolt und ihre Mitarbeiter im Hotel Haymon. Die über Tag hinweg bei den sportlichen Betätigungen aufgezehrten Kalorienspeicher konnten mühelos während des Abendessens wieder aufgefüllt werden. Die Grundlage für neue Aktivitäten im Schnee war gelegt.